Patientenarmbänder

Patientenarmbänder richtig verwenden

Patientenarmbänder sind eine der preisgünstigsten und einfachsten Mittel, Fehler im Gesundheitswesen zu verhindern. Auch den besten Spezialisten können Fehler passieren. Es kann zu Verwechslungen kommen oder Informationen können erst verspätet dem richtigen Patienten zugeordnet werden. Wenn bei Eintritt und nach abgeschlossener Patientenidentifikation ein Armband angebracht wird, und später alle Untersuchungen, Medikamentenabgaben und Therapien jeweils sofort mobil erfasst werden, spart dies nicht nur administrative Kosten es rettet auch aktiv Leben.

Patientenarmbänder gibt es in unterschiedlichen Formen und Materialien. Es gibt Spezialprodukte für empfindliche Babyhaut oder für Unverträglichkeiten gegen bestimmte Kunststoffe. Ihnen allen gemeinsam ist, dass sie angenehm zu tragen und nur schwer zerstörbar sind. Der Aufdruck ist resistent gegen Wasser und die meisten Reinigungsmittel. Normalerweise werden der Patientenname, der Geburtstag sowie seine Patientennummer in Klarschrift und in Form eines Barcodes angebracht.

Regeln für Patientenarmbänder:

Bei Patientenarmbändern sollten folgende Regeln eingehalten werden:

  • NACHNAME – Vorname
    Wenn der Nachname in Grossbuchstaben und der Vorname in Kleinbuchstaben angedruckt wird, werden Verwechslungen bei speziellen Namens Kombinationen wie z.B. Peter Franz ausgeschlossen.
  • 11 Dez 1996
    Wenn der Monat alphanumerisch dargestellt wird, kann es bei amerikanischer / europäischer Schreibweise des Datums nicht zu Missverständnissen kommen.
  • Barcode oder RFID
    Ein Barcode oder RFID kann die Sicherheit nochmals erhöhen. Es sollten aber immer alle im Barcode / RFID Chip dargestellten Infos auch in Klarschrift auf dem Armband stehen. Dies, damit der Patient dem System nicht misstraut.
  • Foto
    Drucken Sie auch ein Foto des Patienten auf dem Patientenarmband an.
  • Patientenidentifikation
    Fragen Sie immer zuerst den Patienten nach seinem Namen und Vornamen. Vergleichen Sie dann seine Angaben mit denen auf dem Patientenarmband. Wenn Sie zuerst die Angaben vorlesen und um Bestätigung bitten, kann es immer noch sein, dass der Patient nicht richtig zugehört hat. Noch besser, Sie fragen nach seinem Geburtsdatum.
  • Verständnis
    Klären Sie den Patienten über die Vorteile der Armbänder auf. Erklären Sie die Risiken von Verzicht, aber bieten Sie die Möglichkeit auf das Armband zu verzichten.
  • Verwenden Sie keine StandAlone Lösung !
    Je mehr Datenbanken umso mehr Verwechslungsmöglichkeiten. Drucken Sie die Patientenarmbänder direkt aus Ihrer Patientenverwaltung und nutzen Sie dafür Tools wie z.B. das OPAL Labelmanagement für SAP.

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