RFID im Konsignationslager erleichtert und beschleunigt die Verwaltung im Gesundheitswesen deutlich. Hersteller von Implantaten, Medizinaltechnik und immer mehr auch speziellen Medikamenten, stellen diese den Spitälern und Arztpraxen kostenlos in sogenannten Konsignationslagern zur Verfügung. Die entnommenen Materialien werden erst bei Verbrauch verrechnet. Dies spart den Spitälern und Arztpraxen natürlich enormes Geld. Die Administration dieser Konsignationslager ist aber nicht immer einfach. Schliesslich werden häufig nur Teile von sogenannten Kits verwendet oder es müssen zusätzlich die Einhaltung von Lagertemperaturen und Ablaufdaten kontrolliert werden.
Der Einsatz von RFID im Konsignationslager kann diesen Prozess deutlich vereinfachen. Die speziellen PJM Tags von SATO arbeiten im 13.56MHz Frequenzbereich und haben alle eine eigene ID. Dadurch können z.B. auch Artikel mit gleicher Chargennummer unterschieden werden. Desweiteren können mit einem Lesetunnel bis zu 3500 Transpondern in einer Box innerhalb von Sekunden eingescannt werden. Dabei spielt es keine Rolle wie der Transponder ausgerichtet ist oder ob er sich auf verpackte Flüssigkeiten, wie z.B. Blutbeutel oder befüllte Spritzen befindet.
Diese RFID Technologie ermöglicht zwei neue Vorgehensweisen im Konsignationslager. Entweder werden die Kunden mit speziellen Schränken ausgerüstet, die eine laufende Inventur der Güter in Konsignation erlauben. Diese Schränke können zusätzlich den Zugriff kontrollieren, so dass ausgeschlossen werden kann, dass gebrauchte Artikel wieder zurückgelegt werden oder unbefugter Zugriff, z.B. auf Medikamente stattfindet.
Die zweite Möglichkeit ist der Einsatz von RFID Lesetunneln beim Wareneingang des Herstellers. Die Krankenhäuser und Arztpraxen entnehmen bei dieser Methode die benötigten Teile aus einer Box mit den Kits und senden nachfolgend diese Box zurück an den Hersteller. Dieser muss die Box nur noch durch den Lesetunnel schieben und erkennt sofort welche Artikel entnommen wurden. Diese können sofort ersetzt und verrechnet werden.
Zusätzlich können mit RFID Tags identifizierte Medikamente und Implantate natürlich auch z.B. über ein entsprechendes Patientenarmband verwechslungsfrei mit dem Patienten verknüpft werden. Dies schützt Menschenleben und die behandelnden Spezialisten.
Wenn Sie mehr zum Thema RFID im Konsignationslager erfahren möchten, fragen Sie uns einfach !

